Emphysem ist eine chronische Lungenerkrankung, die hauptsächlich durch eine Schädigung der Lungenbläschen (Alveolen) in der Lunge gekennzeichnet ist und zu Symptomen wie Kurzatmigkeit führt. Die vorherrschende Ursache ist eine langfristige Exposition gegenüber luftgetragenen Reizstoffen, wobei aktives Tabakrauchen der bedeutendste Risikofaktor ist. Weitere wichtige beitragende Faktoren sind die Exposition gegenüber Passivrauch, das Einatmen chemischer Dämpfe und eine längere Exposition gegenüber verschiedenen Arten von Staub. Das Risiko, ein Emphysem zu entwickeln, steigt auch mit dem Alter, insbesondere bei Personen ab 55 Jahren. In selteneren Fällen kann ein Emphysem auf einen erblichen Mangel an Alpha-1-Antitrypsin zurückzuführen sein, einem Protein, das für den Schutz der elastischen Strukturen der Lunge entscheidend ist. Diese genetische Form wird spezifisch als Alpha-1-Antitrypsin-Mangel-Emphysem bezeichnet.