Die Stammzelltransplantation ist nicht für jeden Patienten mit akuter Leukämie eine notwendige oder geeignete Behandlungsoption. Die Entscheidung für eine Transplantation wird durch die Bewertung von Faktoren wie der Leukozytenzahl zu Beginn der Erkrankung, dem Ansprechen auf die Remissionsinduktionstherapie, dem Status der minimalen Resterkrankung und dem Typ der festgestellten genetischen Mutationen getroffen. Basierend auf diesen Daten wird die Risikogruppe des Patienten bestimmt. Bei Hochrisikopatienten wird eine allogene Stammzelltransplantation von einem Geschwister oder einem nicht verwandten, passenden Spender bevorzugt. Blutproben werden von dem für die Transplantation vorgesehenen Patienten und potenziellen Spendern entnommen, um die Gewebeverträglichkeit zu beurteilen, und die endgültige Transplantationsentscheidung wird entsprechend dem Grad der Kompatibilität getroffen.