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Hormontherapien bei Prostatakrebs zielen darauf ab, die Androgenspiegel zu senken, die das Krebswachstum fördern. Diese Behandlungen umfassen:
1. Androgenentzugstherapien (ADT):
Diese Therapien reduzieren die gesamten Androgenspiegel im Körper.
* a. Orchiektomie (Chirurgische Kastration):
Die Hoden sind die primäre Quelle für Androgene. Dieses ambulante chirurgische Verfahren beinhaltet die chirurgische Entfernung der Hoden und gilt als die einfachste und kostengünstigste Methode der Hormontherapie.
* b. LHRH-Agonisten:
LHRH-Agonisten reduzieren die Testosteronproduktion in den Hoden. Diese Behandlung wird manchmal als chemische oder medizinische Kastration bezeichnet, da sie die Androgenspiegel ähnlich effektiv senkt wie die chirurgische Orchiektomie. LHRH-Agonisten werden typischerweise monatlich oder alle drei Monate als Injektionen verabreicht.
* c. LHRH-Antagonisten:
Beispiele hierfür sind Degarelix (Firmagon). Diese wirken ähnlich wie LHRH-Agonisten, senken jedoch die Testosteronspiegel schneller und vermeiden den anfänglichen „Flare-Effekt“, der manchmal bei Agonisten beobachtet wird. Sie werden bei fortgeschrittenem Prostatkrebs eingesetzt und monatlich als subkutane Injektionen verabreicht.
* d. Androgensynthese-Inhibitoren (z. B. CYP17-Inhibitoren):
Während LHRH-Agonisten und -Antagonisten die Androgenproduktion in den Hoden ansprechen, können Prostatkrebszellen, die sich im Körper ausgebreitet haben (metastatisch), immer noch geringe Mengen an Androgenen produzieren, die das Krebswachstum stimulieren. Medikamente wie Abirateron, ein CYP17-Inhibitor, blockieren ein Enzym namens CYP17, wodurch die Androgenproduktion nicht nur in den Hoden, sondern auch in den Nebennieren und innerhalb metastatischer Prostatkrebszellen gehemmt wird. Abirateron ist ein täglich einzunehmendes orales Medikament und wird zur Behandlung von fortgeschrittenem, hormonrefraktärem Prostatkrebs eingesetzt.
2. Androgenrezeptor-Signalweg-Inhibitoren:
Diese Therapien blockieren die Wirkung von Androgenen auf zellulärer Ebene.
* a. Antiandrogene:
Diese Medikamente verhindern, dass Androgene an Androgenrezeptoren auf Prostatkrebszellen binden.
* b. Androgenrezeptor-Inhibitoren der nächsten Generation (z. B. Enzalutamid):
Wenn Androgene an ihre Rezeptoren binden, senden diese Rezeptoren Signale, die das Krebswachstum und die Zellteilung fördern. Medikamente wie Enzalutamid blockieren diese Signale. Enzalutamid ist eine der Hormonsuppressionstherapien der neueren Generation.
Welche Hormontherapien werden bei Prostatakrebs angewendet?
1. Androgenentzugstherapien (ADT):
Diese Therapien reduzieren die gesamten Androgenspiegel im Körper.
* a. Orchiektomie (Chirurgische Kastration):
Die Hoden sind die primäre Quelle für Androgene. Dieses ambulante chirurgische Verfahren beinhaltet die chirurgische Entfernung der Hoden und gilt als die einfachste und kostengünstigste Methode der Hormontherapie.
* b. LHRH-Agonisten:
LHRH-Agonisten reduzieren die Testosteronproduktion in den Hoden. Diese Behandlung wird manchmal als chemische oder medizinische Kastration bezeichnet, da sie die Androgenspiegel ähnlich effektiv senkt wie die chirurgische Orchiektomie. LHRH-Agonisten werden typischerweise monatlich oder alle drei Monate als Injektionen verabreicht.
* c. LHRH-Antagonisten:
Beispiele hierfür sind Degarelix (Firmagon). Diese wirken ähnlich wie LHRH-Agonisten, senken jedoch die Testosteronspiegel schneller und vermeiden den anfänglichen „Flare-Effekt“, der manchmal bei Agonisten beobachtet wird. Sie werden bei fortgeschrittenem Prostatkrebs eingesetzt und monatlich als subkutane Injektionen verabreicht.
* d. Androgensynthese-Inhibitoren (z. B. CYP17-Inhibitoren):
Während LHRH-Agonisten und -Antagonisten die Androgenproduktion in den Hoden ansprechen, können Prostatkrebszellen, die sich im Körper ausgebreitet haben (metastatisch), immer noch geringe Mengen an Androgenen produzieren, die das Krebswachstum stimulieren. Medikamente wie Abirateron, ein CYP17-Inhibitor, blockieren ein Enzym namens CYP17, wodurch die Androgenproduktion nicht nur in den Hoden, sondern auch in den Nebennieren und innerhalb metastatischer Prostatkrebszellen gehemmt wird. Abirateron ist ein täglich einzunehmendes orales Medikament und wird zur Behandlung von fortgeschrittenem, hormonrefraktärem Prostatkrebs eingesetzt.
2. Androgenrezeptor-Signalweg-Inhibitoren:
Diese Therapien blockieren die Wirkung von Androgenen auf zellulärer Ebene.
* a. Antiandrogene:
Diese Medikamente verhindern, dass Androgene an Androgenrezeptoren auf Prostatkrebszellen binden.
* b. Androgenrezeptor-Inhibitoren der nächsten Generation (z. B. Enzalutamid):
Wenn Androgene an ihre Rezeptoren binden, senden diese Rezeptoren Signale, die das Krebswachstum und die Zellteilung fördern. Medikamente wie Enzalutamid blockieren diese Signale. Enzalutamid ist eine der Hormonsuppressionstherapien der neueren Generation.