Speicheldrüsenerkrankungen lassen sich grundsätzlich in zwei Hauptkategorien unterteilen: neoplastische (tumoröse) und nicht-neoplastische (nicht-tumoröse) Erkrankungen.

Neoplastische Speicheldrüsenerkrankungen äußern sich typischerweise als feste und fortschreitend wachsende Massen oder Schwellungen im Bereich der betroffenen Drüse. Diese können gutartige (benigne) oder bösartige (maligne) Tumore sein.

Nicht-neoplastische Speicheldrüsenerkrankungen hingegen zeigen eine breitere Palette von Symptomen. Dazu gehören wiederkehrende, manchmal spontan abklingende schmerzhafte Schwellungen, übermäßiger Speichelfluss (Hypersalivation) oder Mundtrockenheit (Xerostomie). Beispiele hierfür sind:
* Akute Speicheldrüsenentzündung
* Wiederkehrende Speicheldrüsenentzündung
* Speichelsteine (Sialolithiasis)
* Speichelgangsstenose oder -adhäsion (Sialodochiektasie, Stenose)
* Rezidivierende Parotitis im Kindesalter (Juvenile Rezidivierende Parotitis)
* Sjögren-Syndrom
* Wiederkehrende Speicheldrüseninfektionen nach radioaktiver Iodtherapie
* Übermäßiger Speichelfluss (Hypersalivation)
* Mundtrockenheit (Xerostomie)