Achalasie, eine Erkrankung des Verdauungssystems, wird typischerweise bei Personen zwischen 20 und 40 Jahren diagnostiziert. Obwohl sie in verschiedenen Altersgruppen auftreten kann, werden etwa 5 % der Fälle im Kindesalter beobachtet. Obwohl die genaue Ursache der Achalasie noch nicht vollständig verstanden ist, wird eine Reduktion der Anzahl oder eine Dysfunktion der Ganglienzellen (Nervenzellen) in der Muskelschicht am unteren Ende der Speiseröhre als der primäre pathophysiologische Mechanismus der Erkrankung angesehen. Zu den potenziellen prädisponierenden Faktoren für diesen Zustand gehören genetische Veranlagung, infektiöse Erreger, toxische Expositionen und autoimmune Prozesse.