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Die Autismus-Spektrum-Störung (ASS) ist eine häufige neurologische Entwicklungsstörung, die, leichte Fälle eingeschlossen, etwa eines von 100 Kindern betrifft. Das Risiko für Autismus ist bei Personen mit einer familiären Autismus-Anamnese im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung höher. Studien zeigen, dass die Prävalenz von Autismus bei Geschwistern eines Kindes mit ASS etwa 3 % beträgt. Auch Konsanguine Ehen werden als Risikofaktor für Autismus angesehen. Obwohl ein signifikanter Prozentsatz der Autismusfälle genetische Komponenten aufweist, kann Autismus nicht als eine direkt erbliche Krankheit definiert werden, die ausschließlich von einem einzigen genetischen Faktor abhängt; es wird allgemein angenommen, dass sie aus einer komplexen Wechselwirkung von Umwelt- und genetischen Faktoren resultiert.