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Abgeleitet vom lateinischen Wort 'albus' (weiß), ist Albinismus eine genetische Erkrankung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass der Körper sehr wenig oder gar kein Melanin-Pigment produziert. Melanin ist das primäre Pigment, das für die Farbe der Haut, der Haare und der Augen verantwortlich ist, und es ist auch von entscheidender Bedeutung für die richtige Entwicklung der Sehnerven in den Augen. Ein teilweiser oder vollständiger Mangel an Melanin-Pigment kann zu einer auffälligen Blässe der Haut- und Haarfarbe sowie zu Sehstörungen führen. Die Anzeichen von Albinismus sind typischerweise deutlich an der Haut-, Haar- und Augenfarbe einer Person zu erkennen. Personen, die von Albinismus betroffen sind, sind extrem empfindlich gegenüber Sonnenlicht; daher ist ihr Risiko für Hautkrebs ohne ausreichenden Schutz im Vergleich zur Normalbevölkerung höher.