Endometriose (Schokoladenzyste) ist eine behandelbare Erkrankung. Die Behandlungsansätze werden individuell auf die Symptome der Patientin und ihren zukünftigen Kinderwunsch abgestimmt.

Bei Frauen, bei denen Schmerzen das Hauptsymptom sind, wird primär eine medikamentöse Behandlung angewendet. In fortgeschrittenen Fällen, in denen Frauen Kinder wünschen, aber von assistierten Reproduktionstechniken (Insemination, IVF) nicht profitiert haben, kann eine chirurgische Behandlung in Betracht gezogen werden. Für Patientinnen mit Schwierigkeiten, schwanger zu werden, werden zunächst assistierte Reproduktionstechniken (z.B. Insemination und IVF) empfohlen. Wenn mit diesen Methoden keine Schwangerschaft erreicht wird, kann eine chirurgische Entfernung der Erkrankung in Betracht gezogen werden.

Die chirurgische Behandlung kann die laparoskopische Entfernung von Schokoladenzysten (Endometriomen), die Lösung von Verwachsungen, die Wiederherstellung der normalen Anatomie der Eileiter oder die Exzision von tief infiltrierenden Endometriose-Knoten, die starke Schmerzen verursachen, umfassen.

Insbesondere bei Frauen über 40 Jahren sollten Schokoladenzysten aufgrund des Risikos, Eierstockkrebs zu entwickeln, sorgfältiger überwacht werden. Werden bei Ultraschall oder MRT verdächtige Befunde festgestellt, kann die Entfernung des betroffenen Eierstocks und Eileiters erforderlich sein.