In der Behandlung von Lungenkrebs wurden, insbesondere in den letzten Jahren, bedeutende Fortschritte erzielt. An vorderster Stelle dieser Entwicklungen steht die Immuntherapie, die auch umgangssprachlich als „Lungenkrebsimpfstoff“ bekannt ist und große Hoffnungen für Patienten mit Lungenkrebs im Stadium vier birgt. Die Immuntherapie ist eine Behandlungsmethode, die es dem körpereigenen Immunsystem des Patienten ermöglicht, aktiviert zu werden, um Krebszellen zu bekämpfen. Dank dieses Mechanismus hat sie im Vergleich zu Chemotherapeutika in der Regel weniger Nebenwirkungen.

Früher war die Immuntherapie bei Lungenkrebspatienten im Stadium vier ein letztes Mittel, wenn andere Chemotherapieoptionen versagt hatten. Heutzutage kann die Immuntherapie jedoch gemäß den Richtlinien in Amerika und Europa direkt als Teil der Erstbehandlung für Patienten mit diagnostiziertem Lungenkrebs im Stadium vier eingesetzt werden.

Vor Beginn der Immuntherapie sind spezifische Untersuchungen des Patienten erforderlich. Die Eignung des Patienten für die Immuntherapie wird basierend auf dem Typ des Lungenkrebses bestimmt. Für geeignete Kandidaten kann die Behandlung unmittelbar nach der Diagnose eingeleitet werden. Obwohl die Immuntherapie typischerweise keine Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen aufweist, kann es zu vorübergehenden Entzündungen im Darm und in der Schilddrüse kommen.

Derzeit wird die Immuntherapie als Behandlung eingesetzt, um die Lebensdauer von Lungenkrebspatienten im Stadium vier zu verlängern. Das Hauptziel der Krebsbehandlung im Stadium vier ist es, die Lebensqualität des Patienten zu verbessern und seine Lebensdauer so weit wie möglich zu verlängern.