Rektumkrebs wird bei Männern häufiger beobachtet als bei Frauen. Dank der Fortschritte in der modernen medizinischen Bildgebung und endoskopischen Methoden kann Rektumkrebs nun früher und genauer diagnostiziert werden. Eine erhöhte öffentliche Sensibilisierung und die weit verbreitete Einführung von Screening-Programmen führen zu einer Zunahme der diagnostizierten Fälle. Weltweit erhalten jährlich etwa 1 Million Menschen die Diagnose Darm- und Rektumkrebs. Obwohl in unserem Land keine präzisen Daten verfügbar sind, wird geschätzt, dass jährlich etwa 30.000 Menschen mit Darm- und Rektumkrebs diagnostiziert werden. Die häufigste Art von Rektumkrebs ist das Adenokarzinom, das von der Schleimhaut, die die innere Oberfläche des Darms auskleidet, ausgeht.