Die Kryoablation mit flüssigem Stickstoff, angewendet mittels Sprühverfahren, wird bei der Behandlung von gutartigen Knochentumoren eingesetzt, insbesondere bei solchen, die als lokal aggressiv gelten, wie dem Riesenzelltumor des Knochens, der aneurysmatischen Knochenzyste und dem Chondroblastom. Diese Tumoren treten in der Regel bei Patienten im Alter von 15-30 Jahren auf, die ihre Skelettentwicklung entweder kurz vor dem Abschluss oder bereits abgeschlossen haben, und diese Methode wird in dieser Patientengruppe bevorzugt. Bei Patienten unter 15 Jahren, insbesondere bei Tumoren, die Wachstumsfugen betreffen, sollte die Verwendung von flüssigem Stickstoff jedoch aufgrund seines potenziellen Wachstumshemmungseffekts vermieden werden.