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Rückenmarksverletzungen sind Zustände, bei denen eine vollständige Genesung selten erwartet wird. Während bei partiellen oder leichten Rückenmarksschäden ein gewisser Grad an Besserung beobachtet werden kann, ist bei etablierter Paraplegie oder schweren Rückenmarksverletzungen keine vollständige Genesung oder eine vollständige Wiederherstellung der Funktionen zu erwarten. In solchen Situationen besteht das Hauptziel der Rehabilitation darin, den Betroffenen zu ermöglichen, durch die bestmögliche Nutzung der verbleibenden Muskel- und autonomen Funktionen nach der Verletzung das höchstmögliche Maß an funktioneller Unabhängigkeit zu erreichen. Daher löst sich Paraplegie im Allgemeinen nicht vollständig auf oder zeigt keine vollständige Genesung. Durch ein umfassendes Rehabilitationsprogramm können Menschen jedoch trotz ihrer Paraplegie ihre persönliche Unabhängigkeit weitgehend wiedererlangen. Sie können ins Berufsleben zurückkehren, an sozialen und Freizeitaktivitäten teilnehmen und ihre familiären Rollen erfüllen. Diese Erfolge hängen direkt vom Grad und der Schwere der Rückenmarksverletzung ab.