Die Beziehung zwischen Masturbation und vorzeitiger Ejakulation ist ein häufig diskutiertes Thema, das oft zu verschiedenen Missverständnissen führt. Bei jungen Männern oder solchen, die neu in der sexuellen Aktivität sind, kann Masturbation vor dem Geschlechtsverkehr empfohlen werden, um übermäßige Erregung bei ihren ersten sexuellen Erfahrungen zu steuern und so potenziell vorzeitige Ejakulation zu verhindern. In diesem Zusammenhang könnte Masturbation, entgegen der landläufigen Meinung, eher ein verzögernder Faktor als ein Auslöser für vorzeitige Ejakulation sein. Übermäßige und chronische Masturbation kann jedoch, insbesondere bei Personen mit psychologischen oder genetischen Prädispositionen, langfristig zu Ejakulationsproblemen führen. Genetische Prädisposition bezieht sich auf Variationen in der Empfindlichkeit der Rezeptoren und der Penishaut, die der primären vorzeitigen Ejakulation zugrunde liegen.