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Vor dem Eingriff erhalten die Patienten detaillierte mündliche Informationen und unterschreiben schriftliche Einverständniserklärungen. Der Biopsiebereich wird mittels Ultraschall oder Computertomographie (CT) beurteilt. Die Eingriffsstelle wird anschließend mit einem Antiseptikum desinfiziert und ein steriles Feld vorbereitet. Eine Lokalanästhesie wird verabreicht, um den relevanten Bereich zu betäuben. Unter Echtzeit-Ultraschall- oder CT-Führung wird eine Stanzbiopsienadel, typischerweise 1 bis 4 mm im Durchmesser, in das Zielgewebe vorgeschoben. Sobald sie positioniert ist, wird der Auslösemechanismus der Nadel aktiviert, und eine kleine interne Klinge fährt schnell aus, um eine Gewebeprobe zu entnehmen. Diese Gewebeprobe wird dann sorgfältig in einen Behälter mit einem speziellen pathologischen Fixiermittel gelegt. Dieser Vorgang wird mehrmals aus verschiedenen Teilen der Läsion wiederholt, um eine ausreichende Probenentnahme zu gewährleisten. Der Eingriff wird beendet, nachdem ein im Raum anwesender Pathologe die Angemessenheit der gesammelten Proben bestätigt hat. Dies ist ein ambulanter Eingriff, dessen Dauer in der Regel zwischen 15 und 30 Minuten liegt.