Die Endoskopische Submukosa-Dissektion (ESD) ist eine nicht-chirurgische Methode, die keinen Körperschnitt erfordert. Infolgedessen können Patienten in der Regel innerhalb von 1-2 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen werden. Dank ihrer hohen Erfolgsrate und des geringen Komplikationsrisikos wird die ESD weltweit und in unserem Land weit verbreitet zur Entfernung von Polypen und Tumoren im Frühstadium eingesetzt. Ihre nicht-chirurgische Natur und die Anwendung mittels Endoskopie machen sie zu einer bevorzugten Wahl, insbesondere für ältere Patienten oder solche mit systemischen Erkrankungen wie Herz- oder Nierenerkrankungen.

Die ESD ist auch wirksam bei der Behandlung von oberflächlichen Kolon-, Magen- und Speiseröhrenkrebsen im Frühstadium, die noch nicht tief eingedrungen sind. Dies ermöglicht es Patienten, ohne umfangreiche chirurgische Eingriffe behandelt zu werden. Fortschrittliche technologische Voruntersuchungen werden eingesetzt, um die Tiefe von oberflächlichen Krebsarten im Frühstadium genau zu bestimmen. Diese Untersuchungen nutzen Methoden wie die Chromoendoskopie, Vergrößerungsendoskope mit erweiterten Funktionen und den endoskopischen Ultraschall, um die Tiefe des Tumors direkt zu messen, indem nicht nur die innere Oberfläche des Dickdarms, sondern auch seine Wände untersucht werden, wodurch eine präzise Behandlungsplanung ermöglicht wird.