Die Diagnose von Herpes basiert sowohl auf der Beurteilung klinischer Befunde als auch auf Labortests. Klinische Befunde zeigen sich typischerweise als wässrige, juckende oder schmerzhafte, flüssigkeitsgefüllte Bläschen, die schnell verkrusten. Zu den Labortests gehören Viruskulturen aus Läsionsabstrichen, PCR-Tests, die das genetische Material des Virus nachweisen, und serologische Tests, die Antikörper gegen HSV Typ 1 und Typ 2 identifizieren. Andere Zustände wie Syphilis, fixe Arzneimittelexantheme, Traumata und Kontaktdermatitis sollten ebenfalls in der Differentialdiagnose berücksichtigt werden.