Obwohl die genaue Ursache der Alzheimer-Krankheit nicht vollständig verstanden ist, wird allgemein angenommen, dass sie durch die Schädigung und den Tod von Gehirnzellen aufgrund der abnormalen Ansammlung von Amyloid- und Tau-Proteinen im Gehirn entsteht.

Allgemeine Bedingungen und Risikofaktoren, die zur Entwicklung der Alzheimer-Krankheit beitragen sollen, sind:

Hohes Alter
Personen ab 65 Jahren bilden die höchste Risikogruppe für die Alzheimer-Krankheit. Die natürliche Verlangsamung der Gehirnfunktionen mit zunehmendem Alter erhöht die Wahrscheinlichkeit des Auftretens der Krankheit.

Genetische Faktoren
Das Risiko, die Krankheit zu entwickeln, ist bei Personen mit einer Familienanamnese von Alzheimer-Krankheit unter erstgradigen Verwandten (Mutter, Vater oder Geschwister) erhöht. Obwohl es keine vollständige Erklärung dafür gibt, wie Gene innerhalb von Familienmitgliedern die Krankheit beeinflussen, ist bekannt, dass genetische Faktoren eine wichtige Rolle bei ihrer Entwicklung spielen.

Down-Syndrom
Chromosom 21 enthält ein Gen, das an der Produktion des Proteins beteiligt ist, das zur Beta-Amyloid-Bildung führt. Personen mit Down-Syndrom, die drei Kopien dieses Chromosoms besitzen, haben ein signifikant höheres Risiko für die Alzheimer-Krankheit.

Kopfverletzungen
Traumatische Hirnverletzungen in der Vergangenheit erhöhen das Risiko für Demenz und Alzheimer-Krankheit, insbesondere bei Personen ab 50 Jahren. Dieses Risiko ist bei Personen mit schwereren oder mehreren Traumata noch ausgeprägter.

Unregelmäßiger Schlaf
Forschungsergebnisse deuten auf einen Zusammenhang zwischen Personen mit Schwierigkeiten beim Einschlafen oder Aufrechterhalten des Tiefschlafs und der Alzheimer-Krankheit hin. Es ist bekannt, dass unregelmäßige oder unzureichende Schlafmuster negative Auswirkungen auf die kognitiven Funktionen haben.

Rauchen und Alkoholkonsum
Es wurde beobachtet, dass übermäßiger Tabak- und Alkoholkonsum das Risiko für die Alzheimer-Krankheit erhöht.

Hoher Blutdruck und Cholesterin
Hoher Blutdruck und hohes Cholesterin, die primäre Bedingungen sind, die die Herzgesundheit negativ beeinflussen, spielen bekanntermaßen auch eine Rolle bei der Entwicklung der Alzheimer-Krankheit.

Fettleibigkeit
Es wurde festgestellt, dass Personen mit Fettleibigkeit ein höheres Risiko haben, an Alzheimer-Krankheit zu erkranken, was mit einem erhöhten Körpergewicht und einer beobachteten Verringerung des Gehirnvolumens verbunden ist.

Mangelnde körperliche Bewegung
Es wurde festgestellt, dass Personen, die regelmäßige körperliche Bewegung und einen aktiven Lebensstil pflegen und eine an Obst und Gemüse reiche, fettarme und gesunde Ernährung einhalten, ein geringeres Risiko haben, an Alzheimer-Krankheit zu erkranken.