Der Erfolg einer In-vitro-Fertilisations (IVF)-Behandlung und einer gesunden Schwangerschaft hängt entscheidend von den Ernährungsgewohnheiten und dem allgemeinen Gesundheitszustand ab. Ziel sollte es sein, den Körper vor Beginn der Behandlung in einen optimalen Zustand zu versetzen. Wichtige Punkte, die in diesem Prozess zu berücksichtigen sind, umfassen:

1. Rauchen und Alkohol: Das vollständige Einstellen des Rauchens und die Minimierung oder Eliminierung des Alkoholkonsums sind vorrangige Schritte.
2. Idealgewicht: Das Erreichen eines idealen Körpergewichts vor der Schwangerschaft ist ein wesentlicher Faktor, der den Behandlungserfolg beeinflusst.
3. Ausgewogene Ernährung: Eine nährstoffreiche und ausgewogene Ernährung ist unerlässlich.
* Proteine: Auf eine regelmäßige und ausreichende Proteinzufuhr sollte geachtet werden (mindestens 3 Mal pro Woche).
* Wasserzufuhr: Eine tägliche Aufnahme von 2-3 Litern Wasser wird empfohlen.
* Hülsenfrüchte: Der Verzehr von Trockenhülsenfrüchten wie Kichererbsen, Bohnen und Kidneybohnen sollte erhöht werden.
* Koffein: Übermäßiger Tee- und Kaffeekonsum sollte auf 2-3 Tassen pro Tag begrenzt werden.
* Saure Getränke: Saure/kohlensäurehaltige Getränke sollten vermieden werden.
* Folsäure: Die Einnahme von Folsäurepräparaten und der Verzehr von folsäurereichen Lebensmitteln sind von großer Bedeutung.
4. Metabolische Probleme: Die angemessene Behandlung oder Lösung bestehender Stoffwechselprobleme wie Schilddrüsenerkrankungen, Insulinresistenz oder Diabetes vor Beginn der Behandlung wirkt sich sowohl auf den IVF-Erfolg als auch auf die Wahrscheinlichkeit einer gesunden Schwangerschaft positiv aus.