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Vor einer Bauchdeckenstraffung sollte eine umfassende körperliche Untersuchung durchgeführt werden. Während dieser Untersuchung sollten alle vorhandenen Narben und Hernien an der Bauchwand dokumentiert und die Menge, Elastizität und der allgemeine Zustand der Bauchhaut detailliert beurteilt werden. Präoperative Fotos sollten gemacht werden, und der Patient sollte umfassend über die potenziellen Ergebnisse und Einschränkungen der Operation informiert werden. Dem Patienten sollte klar mitgeteilt werden, dass die Entfernung von überschüssiger Haut und Fettgewebe eine durch intraabdominale Fetteinlagerungen verursachte Schwellung nicht vollständig beseitigen wird. Des Weiteren sollte betont werden, dass insbesondere bei Frauen, die mehrere Schwangerschaften hinter sich haben, Dehnungsstreifen (Striae) im Bauchbereich nach der Operation nicht vollständig verschwinden werden; lediglich diejenigen Dehnungsstreifen, die unterhalb des Bauchnabels liegen und im Rahmen des chirurgischen Eingriffs entfernt werden, werden beseitigt. Die Lage und das Aussehen der postoperativen Narbe sollten dem Patienten direkt am Körper oder anhand von Fotos gezeigt werden. Die Beschaffenheit dieser Narbe und mögliche Probleme bei der Wundheilung sollten ebenfalls ausführlich mit dem Patienten besprochen werden.