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Telogenes Effluvium ist ein Zustand, der durch überdurchschnittlichen Haarausfall gekennzeichnet ist. Die Menge des Haarausfalls, die bei täglichen Aktivitäten wie Bürsten oder Waschen bemerkt wird, nimmt deutlich zu. Eine allgemeine Ausdünnung der Kopfhaut und der Haarsträhnen kann beobachtet werden. Eine Trockenheit der gesamten Haarstruktur und eine Zunahme der Haarmenge auf der Bürste nach dem Bürsten können auftreten. Eine zunehmende Ansammlung von Haaren auf Kissen oder in Badabflüssen im Laufe der Zeit ist ein signifikanter Indikator für diesen Zustand. Dieser Haarausfall tritt typischerweise bei einer gesund aussehenden Kopfhaut auf, ohne begleitenden Juckreiz, Brennen, Schmerzen oder auffällige Schuppenbildung. Die Diagnose eines telogenen Effluviums ist relativ einfach. Die Diagnose kann durch einen Haartest (Pull-Test) an den Kopfhaaren und Bluttests zur Identifizierung potenzieller zugrunde liegender Ursachen gestellt werden. Anschließend wird die zugrunde liegende Ursache des Haarausfalls untersucht und ein entsprechender Behandlungsplan erstellt.