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Besteht ein Verdacht auf Beteiligung der Lymphknoten im Bereich der Lunge, wird dieses Verfahren angewendet. Es dient in der Regel zur Kontrolle und Stadieneinteilung von Lungenkrebs. Im Rahmen des Verfahrens ist die Entfernung und Biopsie von Lymphknoten möglich. Die Anwendung kann auch bei Personen mit Thymom, Ösophaguskarzinom und Lymphom erfolgen. Lymphknoten, Herz-Kreislauf-System, Trachea, Ösophagus, der Bereich über dem Sternum (Volksmund: "Iman-Brett"), sowie die Thymusdrüse unterhalb der Schilddrüse können auf diese Weise untersucht werden. Die Thymusdrüse ist die Region, in der Lymphozyten lernen, zwischen körpereigenen Zellen und fremden Zellen zu unterscheiden, die dem Körper schaden könnten. Mit diesem Verfahren können auch Daten zu Lymphom, Thymom, Schilddrüsenknoten, metastasierenden Karzinomen, Sarkoidose, Bronchialzysten, neurogenen Tumoren, Nebenschilddrüsentumoren, Teratomen und gastrointestinalen Hernien gewonnen werden. Es wird zwar präoperativ zur Stadieneinteilung von Lungenkrebs eingesetzt, aber der Nachweis von Krebszellen in der Lymphknotenbiopsie führt hier zu einer Empfehlung gegen eine Operation. In diesem Sinne ist es von Bedeutung für die Therapieentscheidung.