Bei der Früherkennung von Peritonealkrebs gibt es keinen einzigen effektiven Screening-Test für Personen mit hohem Risiko. Die Diagnose erfolgt durch den Verdacht von Fachärzten aufgrund auftretender Symptome und körperlicher Untersuchung.

Die Diagnose stützt sich auf:

* Körperliche Untersuchung durch Fachärzte.
* Bildgebende Verfahren wie Ultraschall, Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT) und Positronen-Emissions-Tomographie (PET).
* Durchführung von Endoskopie und Koloskopie.
* Durchführung von Blutuntersuchungen.
* Krebsmarker
* Diagnostische Laparoskopie, d.h. operative Untersuchung des Bauchraums.
* Es ist notwendig, Gewebeproben von betroffenen Peritonealgewebe oder aus der im Bauchraum angesammelten Peritonealflüssigkeit (Aszites) zu entnehmen.
* Blutuntersuchungen: Der CA-125-Wert kann bei Peritonealkrebs im Blut erhöht sein. Allerdings können die CA-125-Spiegel auch bei vielen anderen Erkrankungen, von Beckeninfektionen bis hin zur Schwangerschaft, und bei anderen Krebsarten erhöht sein. Eine sorgfältige Unterscheidung ist notwendig.

Bildgebende Verfahren: Onkologische radiologische Untersuchungen sind bei der Beurteilung von Peritonealkrebs effektiv. Der Bauchultraschall (und manchmal transvaginaler Ultraschall) wird sehr häufig eingesetzt. Auch Magnetresonanztomographie (MRT) oder Computertomographie (CT) des Bauches und des kleinen Beckens werden zur Diagnose von Peritonealkrebs verwendet. Nach der Diagnose ist eine PET-CT-Untersuchung zur Beurteilung der Therapie wichtig.

Biopsie und Laparoskopie: Für die Abklärung bestimmter Krebserkrankungen ist die Biopsie ein wichtiger Test. Während der Laparoskopie werden durch einige kleine Hautschnitte im Bauch Gewebeproben entnommen. Diese Proben werden im Labor auf Krebszellen untersucht. Bei vorhandenem Aszites kann eine Punktion (Parazentese) zur Entnahme von Flüssigkeit durchgeführt werden. Diese Flüssigkeit muss mikroskopisch untersucht werden, um das Vorhandensein von Krebszellen nachzuweisen.