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Besteht bereits eine Anamnese von Nierensteinen, so ist bei einer Schwangerschaft erneut mit der Entstehung von Steinen zu rechnen. Problematisch sind meist die im späten Schwangerschaftsverlauf auftretenden Steine. Da strahlenbelastende bildgebende Verfahren während der Schwangerschaft kontraindiziert sind, sollte lediglich mittels Ultraschall eine mögliche Nierenbeckenausweitung verfolgt werden. Die Schmerzen der Schwangeren und das Ausmaß der Nierenbeckenausweitung sind engmaschig zu überwachen. Bei Zunahme der Schmerzen oder einer progredienten Nierenbeckenausweitung ist unter dem Verdacht eines Harnleitersteins ein endoskopischer Eingriff zu erwägen.