Diphtherie (Dif-the-ri-e), ist eine schwere bakterielle Infektion, die in der Regel die Schleimhäute von Nase, Augen, Haut und Rachen befällt. Die im Internet recherchierte Frage „Was ist Diphtherie?“, „Was ist die Krankheit Diphtherie?“ kann auch mit „Eine Krankheit, die durch die Besiedlung dieser Bereiche mit dem Mikroorganismus Corynebacterium diphtheriae entsteht“ beantwortet werden. Diphtherie ist dank umfassender Impfungen in der Türkei und anderen Industrieländern äusserst selten geworden. In vielen Ländern mit eingeschränkter Gesundheitsversorgung oder Impfangebot sind jedoch immer noch hohe Diphtherie-Raten zu verzeichnen. Diphtherie ist mit Medikamenten behandelbar. In fortgeschrittenen Stadien kann Diphtherie jedoch Herz, Nieren und Nervensystem schädigen. Selbst mit Behandlung kann Diphtherie, insbesondere bei Kindern, tödlich verlaufen. Diphtherie wurde 1826 von dem Wissenschaftler Pierre Bretonneau entdeckt. Der Diphtherie-Impfstoff wurde 1923 eingeführt. Es ist eine Krankheit, die Kinder betrifft. Sie tritt häufiger in den kalten Monaten auf. Vor dem 2. Lebensjahr tritt sie nur als Nasen- und Wunddiphtherie auf. Bei Erwachsenen verläuft sie im Vergleich zu Kindern milder. In Amerika erreichte sie 1921 mit 206.000 Fällen ihren Höhepunkt. Derzeit tritt sie am häufigsten in Asien, der Dominikanischen Republik, Haiti, dem Südpazifik und im Nahen Osten auf.