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Untersuchungen auf Frühgeborenenretinopathie (ROP) bei Frühgeborenen werden ohne Vollnarkose oder tiefe Sedierung durchgeführt. Vor der Untersuchung werden pupillenerweiternde Augentropfen verabreicht. Es ist entscheidend, dass diese Tropfen sorgfältig auf eine angemessene Dosis verdünnt werden, unter Berücksichtigung des systemischen Zustands des Säuglings. Während des Eingriffs wird empfohlen, dass der Säugling nicht übermäßig gesättigt ist. Sobald die Pupillen ausreichend erweitert sind (typischerweise nach 30-40 Minuten), wird ein Blepharostat (Lidspekulum) vorsichtig angelegt, um die Augenlider offen zu halten. Anschließend wird die Netzhaut des Säuglings mit einem indirekten Ophthalmoskop untersucht. Der Eingriff wird von einem Arzt und einer Krankenschwester durchgeführt, während die Familien in der Regel gebeten werden, draußen zu warten. Die gesamte Untersuchung dauert typischerweise 10-15 Minuten.