Das Broken-Heart-Syndrom, auch bekannt als Takotsubo-Kardiomyopathie oder Takotsubo-Syndrom, wurde erstmals von japanischen Wissenschaftlern beschrieben. Es tritt typischerweise nach großen emotionalen oder physischen Stressereignissen wie Scheidung, Insolvenz, Trennung oder Naturkatastrophen auf. Dieser Zustand, der eine plötzliche Schwächung des Herzmuskels aufgrund von akutem Stress verursacht, ist oft vorübergehend. Eine genaue und rechtzeitige Diagnose ist jedoch entscheidend, da seine Symptome leicht mit denen eines Herzinfarkts verwechselt werden können. Wenn die Behandlung verzögert oder nicht durchgeführt wird, kann dies andere Gesundheitsprobleme auslösen und lebensbedrohlich werden. Bei diesem Syndrom pumpt das Herz zwar weiterhin Blut, doch eine Funktionsstörung in einem Teil des Muskels führt zur Manifestation der Symptome und beeinträchtigt die Gesamtfunktion des Herzmuskels.