Eine Inseminationsbehandlung wird typischerweise in Betracht gezogen, wenn die Frau beide Eileiter offen und eine normale Gebärmutterhöhle hat. Darüber hinaus sollte eine Spermiogramm-Analyse nach der Waschung mindestens 5 Millionen motile Spermien aufweisen. Folglich ist dieses Verfahren bei sehr niedriger Spermienzahl oder verschlossenen Eileitern nicht indiziert. Die optimale Anzahl der Inseminationszyklen wird auf die spezifischen Umstände jedes Paares zugeschnitten, unter Berücksichtigung von Faktoren wie Alter, Dauer der Unfruchtbarkeit und finanziellen Aspekten. Im Allgemeinen werden 2 bis 3 Zyklen als ausreichend angesehen, um die Wirksamkeit der Behandlung zu bewerten.