Die Behandlungsansätze für Wirbelsäulenbrüche variieren erheblich je nach Art und Schwere der Fraktur, dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten und der Lage des Bruchs an der Wirbelsäule. Zunächst werden in der Regel nicht-chirurgische Behandlungsmethoden bevorzugt. Diese Ansätze können eine Korsettbehandlung umfassen, die darauf abzielt, die Wirbelsäule durch Bewegungseinschränkung zu stabilisieren und die Heilung zu beschleunigen, sowie orale Medikamente, die die Knochenheilung unterstützen. Insbesondere die Korsettbehandlung ist eine effektive externe Behandlungsmethode.

Während des Behandlungsprozesses ist die Knochenqualität von entscheidender Bedeutung; die Mineral-, Kalzium- und Matrixstruktur des Knochens beeinflusst direkt sein Heilungspotenzial. Auch wenn ein Bruch mit konservativen Behandlungen heilt, können in einigen Fällen anhaltende Schmerzen beobachtet werden. In solchen Situationen oder wenn Komplikationen wie eine Kyphose in der Wirbelsäule auftreten, können minimalinvasive chirurgische Methoden wie Kyphoplastie und Vertebroplastie, bekannt als Knochenzement- oder Füllverfahren, angewendet werden.

Unabhängig von der Behandlungsmethode ist eine engmaschige Überwachung der Patienten von großer Bedeutung für die frühzeitige Diagnose potenzieller Komplikationen und die Bewertung der Behandlungswirksamkeit.