Nach der Operation wird der Patient auf der Intensivstation aufgenommen. Hier werden erfahrene Intensivmediziner und Pflegekräfte betreut. Der durchschnittliche Aufenthalt auf der Intensivstation beträgt 1-3 Tage. Je nach Zustand des Patienten kann sich dieser Zeitraum verlängern. Während der Operation werden Schrittmacherdrähte am Herzen platziert. Nach der Operation werden diese Drähte vom Chirurgen entfernt, sofern keine Rhythmusstörungen auftreten. Im Rahmen der Nachsorge nach einer offenen Herzoperation wird ein Physiotherapeut den Patienten über die richtige Bewegung informieren. Die Ärzte werden den Patienten auch über die Ernährung nach einer offenen Herzoperation aufklären. Sollte kein Stuhlgang erfolgen, ist dies der Stationskrankenschwester mitzuteilen. 4 Tage nach der Operation ist Duschen unbedenklich, sofern der Wundzustand dies zulässt. Während des Krankenhausaufenthalts nach der Operation wird das Gewicht überwacht. Nach der Entlassung ist 8 Wochen lang auf den Schutz des Brustbeins zu achten. Der Patient erhält von seinen Ärzten Anweisungen, wie er beim Husten oder Niesen vorgehen soll. Bei Bedarf wird ein Brustgurt verordnet. In den ersten zwei Monaten nach der Operation dürfen keine schweren Gegenstände gehoben werden. Bei Schlafstörungen, die in der postoperativen Phase auftreten können, kann bei Bedarf psychologische Hilfe in Anspruch genommen werden.