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Das Risiko für Mundkrebs steigt erheblich mit dem langfristigen und intensiven Konsum von Tabak und Tabakprodukten; etwa 75 % der diagnostizierten Mundkrebsfälle sind Tabakkonsumenten. Das Risiko ist direkt mit der Menge und Dauer des Tabakkonsums verbunden. Weitere wichtige Risikofaktoren sind übermäßiger Alkoholkonsum, übermäßige Sonneneinstrahlung, ein Alter von 40 Jahren und älter sowie Fettleibigkeit. Personen mit einer Vorgeschichte von Kopf- und Halskrebs haben ein erhöhtes Risiko, an Mundkrebs zu erkranken, insbesondere wenn sie weiterhin rauchen und Alkohol konsumieren. Darüber hinaus gehören Faktoren wie HPV-Infektionen, Exposition gegenüber ultravioletter (UV) Strahlung, schlechte Ernährung, ein geschwächtes Immunsystem, bestimmte Gesundheitszustände wie die Graft-versus-Host-Krankheit oder Fanconi-Anämie sowie mangelhafte Mundhygiene zu den risikosteigernden Faktoren. Bei Personen, die mit Mundkrebs diagnostiziert wurden, besteht zudem eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, sekundäre Krebserkrankungen wie Kehlkopf-, Speiseröhren- oder Lungenkrebs zu entwickeln.