Die Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist eine weit verbreitete Erkrankung, die jeden fünften Erwachsenen über 40 Jahre betrifft. Die überwiegende Mehrheit der Personen, bei denen COPD diagnostiziert wird, sind aktuelle Raucher oder ehemalige Langzeitraucher.

Die Hauptursache für COPD ist Tabakkonsum, einschließlich Zigaretten, Pfeifen, Zigarren und Wasserpfeifen. Über das direkte Rauchen hinaus tragen weitere wichtige Risikofaktoren zu ihrer Entwicklung bei:

* Umwelt- und berufsbedingte Exposition: Längere Exposition gegenüber organischen und anorganischen Stäuben, chemischen Substanzen und deren Dämpfen oder allgemeinen Stäuben, Rauch und schädlichen Gasen aufgrund des Wohnumfelds oder des Berufs.
* Raumluftverschmutzung: Exposition gegenüber Rauch aus Biomassebrennstoffen (wie Holz, Tiermist, Pflanzenwurzeln und Kohle), die zum Heizen oder Kochen in schlecht belüfteten Innenräumen verwendet werden.
* Außenluftverschmutzung: Allgemeine Umgebungsluftverschmutzung.

Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Frauen anfälliger für Tabakrauch sein könnten und oft eine schwerere Erkrankung entwickeln, selbst wenn die gerauchten Mengen mit denen von Männern vergleichbar sind.

COPD schreitet schleichend voran, und frühe Symptome wie chronischer Husten und Schleimproduktion werden von Rauchern häufig ignoriert. Folglich haben Patienten zum Zeitpunkt der Diagnose oft einen erheblichen, irreversiblen Verlust ihrer Lungenkapazität erlitten.