Bei der Behandlung männlicher Unfruchtbarkeit wird die medikamentöse Therapie hauptsächlich zur Korrektur hormoneller Störungen eingesetzt. Insbesondere in Fällen, in denen die die Spermienproduktion regulierenden Hormone unzureichend sind, kann durch den Ersatz dieser Hormone die Spermienproduktion erfolgreich angeregt werden. Bei der als hypogonadotroper Hypogonadismus bezeichneten Erkrankung können nach einer medikamentösen Behandlung, die bis zu zwei Jahre dauern kann, Spermien im Ejakulat gewonnen werden; Paare können somit auf natürliche Weise oder durch assistierte Reproduktionstechniken wie IVF Kinder bekommen.