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In bestimmten anspruchsvollen Fällen, in denen Tumore den gesamten Oberschenkelknochen vom Knie bis zur Hüfte betreffen, werden rekonstruktive Optionen angewendet. Die Fibula, ein nicht tragender Knochen von typischerweise 20-25 Zentimetern Länge, kann dem Unterschenkel des Patienten entnommen werden. Durch die Verwendung von Segmenten dieses autologen Knochentransplantats kann ein signifikanter Defekt von 35-40 Zentimetern im Oberschenkelknochen rekonstruiert werden. Um eine physiologische Knochendicke und verbesserte strukturelle Stabilität zu erreichen, kann die Fibula gefaltet oder mit einem gefrorenen Allograft kombiniert werden. Postoperativ wird erwartet, dass der transplantierte Knochen heilt und vollständig integriert wird, um schließlich innerhalb von etwa einem Jahr vom Körper als eigener Knochen akzeptiert zu werden.