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Obwohl die genaue Ursache der Paget-Krankheit nicht vollständig bekannt ist, wurde beobachtet, dass eine Reihe von Risikofaktoren bei ihrer Entwicklung eine Rolle spielen. Eine genetische Veranlagung ist ein wesentlicher Faktor; dies wird durch eine höhere Inzidenz in Populationen weißer europäischer Herkunft unterstützt, insbesondere in Regionen wie England, Schottland und Mitteleuropa. Eine Familienanamnese ist bei 10 % bis 30 % der Patienten vorhanden, und die Krankheit tritt bei Männern häufiger auf als bei Frauen. Einige Studien legen nahe, dass Virusinfektionen, wie die durch Paramyxoviren verursachten, eine Rolle bei der Krankheitsentwicklung spielen könnten, obwohl noch keine definitiven wissenschaftlichen Beweise vorliegen. Darüber hinaus ist das Alter ein wichtiger Risikofaktor; die Krankheit wird typischerweise nach dem 50. Lebensjahr diagnostiziert.