Obwohl Wirbelsäulenbrüche in jedem Alter auftreten können, sind sie besonders mit Zuständen verbunden, die die Knochendichte reduzieren, wie Osteoporose, und treten bei diesen Patienten häufiger auf. Infolgedessen können Wirbelsäulen-Kompressionsfrakturen bei postmenopausalen Frauen aufgrund der reduzierten Knochendichte häufiger vorkommen. Bei jungen Patienten resultieren Wirbelsäulenbrüche typischerweise aus hochenergetischen Traumata, Stürzen oder Unfällen. Andere signifikante Faktoren, die das Osteoporoserisiko erhöhen, sind Personen, die eine Langzeitbehandlung mit Kortison oder Hormonen erhalten, sowie Patienten mit chronischem Leber- oder Nierenversagen. Das Risiko, Wirbelsäulenbrüche zu entwickeln, ist bei diesen Personen ebenfalls hoch. Darüber hinaus werden übergewichtige und fettleibige Personen ebenfalls zur Risikogruppe für Wirbelsäulenbrüche gezählt.