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Die Fähigkeit, Gesichter zu erkennen, variiert natürlich erheblich zwischen Individuen. An einem Ende dieses Fähigkeitsspektrums befinden sich Personen mit einem schwachen Gesichtsgedächtnis, während am anderen Ende 'Super-Recognizers' stehen, die außergewöhnliche Fähigkeiten zur Gesichtserkennung besitzen. Personen mit entwicklungsbedingter Prosopagnosie befinden sich am unteren Ende dieses Spektrums, werden aber dennoch als Teil der natürlichen Variation der Gesichtserkennungsfähigkeit betrachtet. Die erworbene Prosopagnosie (Gesichtsblindheit) hingegen ist eine neurologische Störung, die typischerweise infolge einer Hirnschädigung auftritt, durch den Verlust der Gesichtserkennungsfähigkeit gekennzeichnet ist und sich von der natürlichen Variabilität unterscheidet.