Verschiedene Risikofaktoren tragen zur Entstehung von Gebärmutterkrebs bei. Dazu gehören reproduktionsbezogene Faktoren wie fortgeschrittenes Alter, mehrere Geburten, frühe Menstruation, späte Menopause und das Ausbleiben von Schwangerschaften. Darüber hinaus können Lebensstil- und Stoffwechselfaktoren wie Fettleibigkeit, Diabetes, eine fettreiche Ernährung und Rauchen das Risiko erhöhen. Hormonelle Ungleichgewichte, das polyzystische Ovarialsyndrom und Eierstockerkrankungen sind ebenfalls wichtige Risikofaktoren. Genetische Veranlagungen wie das Lynch-Syndrom steigern ebenfalls das Krebsrisiko. Früher Geschlechtsverkehr wird ebenfalls als weiterer Faktor genannt. Das Vorhandensein dieser Faktoren kann die Wahrscheinlichkeit, an Gebärmutterkrebs zu erkranken, erhöhen, bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass Krebs auftritt.