Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, die auftritt, wenn das Immunsystem die insulinproduzierenden Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse angreift. Aufgrund dieses Angriffs produziert die Bauchspeicheldrüse entweder gar kein oder nur eine unzureichende Menge Insulin. Da der Körper seinen lebenswichtigen Insulinbedarf nicht decken kann, müssen Personen mit Typ-1-Diabetes ihr Leben lang externe Insulininjektionen erhalten.
Obwohl eine genetische Veranlagung eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Krankheit spielt, wird angenommen, dass auch einige Umweltfaktoren, Stress und Traumata potenzielle Auslöser sein können. Typ-1-Diabetes, der etwa 10 % der Diabetesfälle ausmacht, wird in der Regel im Kindesalter diagnostiziert, kann aber in jedem Alter auftreten.