Bei der Planung einer Trachealoperation ist die genaue Bestimmung des Durchmessers und der Länge des zu resezierenden Segments von entscheidender Bedeutung. Da die Trachea ein Organ mit einer durchschnittlichen Länge von 10-12 cm ist, können sehr ausgedehnte Segmentresektionen den chirurgischen Erfolg gefährden oder das Komplikationsrisiko erhöhen. Obwohl in der Literatur Fälle von Trachealresektionen bis zur Hälfte ihrer Länge beschrieben wurden, steigt die Rate postoperativer Komplikationen signifikant an, je größer der Umfang der Resektion ist. Daher bieten Resektionen schmaler Segmente in der Regel höhere Erfolgsraten. Die präoperative genaue Bestimmung der Durchmesser- und Längenmerkmale des verengten Segments ist für einen optimalen chirurgischen Ansatz unerlässlich.