Bei der Diagnose des Broken-Heart-Syndroms (Takotsubo-Kardiomyopathie) zeigt eine Koronarangiographie, die bei Patienten mit starken Brustschmerzen und Arrhythmien durchgeführt wird, keine signifikante Obstruktion oder Verengung der das Herz versorgenden Hauptkoronararterien. Es werden jedoch deutliche Ödeme und eine funktionelle Dilatation in der betroffenen Myokardregion des Herzens beobachtet. Eines der charakteristischen Merkmale dieses Syndroms ist, dass sich typischerweise innerhalb von 3 Monaten nach Beginn der unterstützenden Behandlung das Myokardödem und die Beeinträchtigung der Herzfunktion vollständig zurückbilden und das Herz zu seiner normalen Struktur und Funktion zurückkehrt.