Die grundlegende Gemeinsamkeit zwischen der Schmetterlingskrankheit (Epidermolysis Bullosa) und der Lupus-Krankheit (Systemischer Lupus erythematodes) besteht darin, dass beide Autoimmunerkrankungen sind; das heißt, das Immunsystem greift fälschlicherweise körpereigene Gewebe an. Die Schmetterlingskrankheit schwächt die Verbindungen zwischen der äußeren und mittleren Hautschicht, was zu Ausschlägen, Blasen und Wunden auf der Hautoberfläche führt. Hautempfindlichkeit und Blasenbildung sind besonders ausgeprägt in Bereichen, die Reibung ausgesetzt sind, wie Handflächen und Füße. Lupus ist ebenfalls eine Autoimmunerkrankung, kann aber im Gegensatz zur Schmetterlingskrankheit nicht nur die Haut, sondern auch verschiedene Körperteile wie Gelenke, Nieren, Blutgefäße und andere innere Organe betreffen. Lupus kann sich durch schmetterlingsförmige Ausschläge im Gesicht, Gelenk- und Muskelschmerzen sowie Brustschmerzen, insbesondere beim Atmen, äußern.