Die OLIF (Oblique Lumbar Interbody Fusion)-Operation wird im Allgemeinen zur Behandlung degenerativer Wirbelsäulenerkrankungen bevorzugt. Diese chirurgische Methode ist besonders geeignet für die folgenden Zustände, die aufgrund von Wirbelsäulendegeneration entstehen:

* Leichte bis mittelschwere Spinalkanalstenose
* Leichte Spondylolisthese (Wirbelgleiten)
* Wirbelsäulenarthrose und damit verbundene Nervenwurzelkompressionen (Radikulopathie)
* Degenerative Skoliose, die bei älteren erwachsenen Patienten auftritt
* Patienten mit Flachrücken-Syndrom (Verlust der lumbalen Lordose)
* Fälle, in denen frühere lumbalen Operationen erfolglos waren (Revisionswirbelsäulenchirurgie)

Die OLIF-Operation wird jedoch im Allgemeinen nicht bei Wirbelfrakturen oder akuten Wirbelsäulentrauma bevorzugt.