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Als Eosinophilie, oder erhöhte Eosinophilen (EOS)-Zahl, wird ein Zustand bezeichnet, bei dem der Eosinophilenspiegel im Blut den normalen Referenzbereich überschreitet, festgestellt durch ein vollständiges Blutbild. Spezifisch ist sie klinisch definiert als eine Eosinophilenzahl von 500 Zellen oder mehr pro Mikroliter Blut. Diese Erhöhung weist typischerweise auf eine Immunantwort im Körper hin und deutet oft auf zugrundeliegende Erkrankungen wie parasitäre Infektionen, allergische Reaktionen oder bestimmte Krebsarten hin, bei denen Eosinophile eine entscheidende Rolle in der Immunabwehr spielen.