Die Diagnose des Dumping-Syndroms erfordert eine umfassende Untersuchung durch einen Facharzt. Der Prozess beginnt typischerweise mit einer detaillierten Anamnese, einschließlich früherer Magen-, Darm- oder Speiseröhrenoperationen. Der Arzt überprüft dann sorgfältig die Symptome des Patienten und bewertet deren Art, Häufigkeit und Schweregrad. Angesichts des potenziellen Zusammenhangs zwischen Dumping-Syndrom und Episoden von niedrigem Blutzucker (Hypoglykämie) kann ein Glukose- (Blutzucker-) Test angeordnet werden, oft zeitlich auf die Phasen stärkster Symptome abgestimmt. Weitere diagnostische Schritte können eine Magenentleerungsstudie umfassen, bei der der Patient eine Mahlzeit mit einer kleinen Menge radioaktiven Materials zu sich nimmt, um genau zu messen, wie schnell die Nahrung den Magen verlässt. Anschließend werden bildgebende Verfahren eingesetzt, um die Bewegung der Nahrung zu verfolgen. In einigen Fällen kann eine Endoskopie durchgeführt werden, um andere gastrointestinale Erkrankungen auszuschließen, die Symptome des Dumping-Syndroms nachahmen könnten. Eine definitive Diagnose des Dumping-Syndroms wird auf der Grundlage der gesammelten Ergebnisse dieser gründlichen Beurteilung gestellt.