Patienten, die ein positives Screening-Ergebnis für das Down-Syndrom erhalten, sollten verstehen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der Fötus tatsächlich das Down-Syndrom hat (positiver Vorhersagewert), im Allgemeinen unter 90 % liegt. Für Personen ab 35 Jahren mit einem positiven Screening-Ergebnis für das Down-Syndrom und Trisomie 18 liegen die geschätzten Risiken bei 87 % bzw. 63 %. Umgekehrt deutet ein negatives Screening-Ergebnis auf eine hohe Wahrscheinlichkeit eines normalen Fötus hin (>99,9 %), schließt jedoch das Vorhandensein des Down-Syndroms nicht vollständig aus.