Die Diagnose von Wirbelsäulen- und Rückenmarkstumoren umfasst typischerweise eine Kombination aus radiologischen Bildgebungsverfahren und biochemischen Bluttests. Nach einer körperlichen Untersuchung kann der Arzt verschiedene bildgebende Untersuchungen anordnen, um den Ort und die Eigenschaften des Tumors zu bestimmen. Dazu gehören üblicherweise:
* Röntgen (Radiographie)
* Knochenszintigraphie
* Computertomographie (CT)
* Magnetresonanztomographie (MRT)
Die MRT, insbesondere wenn sie mit einem Kontrastmittel durchgeführt wird, kann die Position, Größe des Tumors und seinen Einfluss auf die umliegenden Nerven klar darstellen.
In Fällen, in denen der Tumor zugänglich ist, kann eine Nadelaspiration oder Biopsie durchgeführt werden, um seinen Gewebeursprung (ob primär oder metastatisch) und Zelltyp zu bestimmen. Die entnommene Gewebeprobe wird dann zur pathologischen Untersuchung geschickt, was bei der Gestaltung des Behandlungsplans hilft.
Bluttests werden auch bei Patienten mit Symptomen von Wirbelsäulen- und Rückenmarkstumoren durchgeführt. Diese Tests dienen dazu, den allgemeinen Gesundheitszustand zu beurteilen, Tumormarker zu identifizieren oder bei Verdacht auf Metastasierung das Vorhandensein eines anderen Primärtumors zu untersuchen.