Ein peptisches Geschwür ist eine Wunde, die sich im Magen, Zwölffingerdarm (Duodenum) oder manchmal in der Speiseröhre entwickelt. Es tritt typischerweise häufiger im Anfangsteil des Zwölffingerdarms und im Magen auf. Symptome können Hungerschmerzen, Bauchschmerzen, die nachts aufwecken und in den Rücken ausstrahlen können, ein brennendes Gefühl, Verdauungsstörungen und allgemeines Unwohlsein umfassen. Diese Schmerzen verstärken sich in der Regel bei leerem Magen, zwischen den Mahlzeiten oder nach dem Essen und können von wenigen Minuten bis zu mehreren Stunden anhalten. Fasten ist ein signifikanter Faktor, der den Verlauf von Zwölffingerdarmgeschwüren besonders negativ beeinflusst. Während des Ramadan wird eine merkliche Zunahme schwerwiegender Komplikationen wie verstärkte Geschwürschmerzen, Blutungen oder Perforation beobachtet. Tatsächlich wird in diesem Zeitraum ein deutlicher Anstieg der Patientenzahlen in Krankenhäusern aufgrund von Geschwürperforation oder -blutung gemeldet. In diesem Zusammenhang wird Patienten mit peptischen Geschwüren empfohlen, auf das Fasten zu verzichten oder nur unter strenger ärztlicher Aufsicht und besonderen Vorsichtsmaßnahmen zu fasten.