Herpes ist eine Infektionskrankheit, die durch das Herpes-simplex-Virus verursacht wird, gekennzeichnet durch flüssigkeitsgefüllte Blasen auf der Haut und den Schleimhäuten, und wird durch direkten Kontakt übertragen. Das Virus wird durch direkten Kontakt mit einer infizierten Person, wie Küssen, Geschlechtsverkehr oder das Teilen kontaminierter Handtücher/Gegenstände, erworben.

Die Viren gelangen über Mikrorisse in der Haut oder den Schleimhäuten in den Körper. Sie infizieren Nervenzellen, wandern entlang der Nervenfasern und nisten sich in Nervenzentren, den sogenannten Ganglien, ein. Dort bleiben sie latent (inaktiv) und können durch spezifische Auslöser aktiviert werden, um charakteristische Läsionen auf der Haut oder den Schleimhäuten im betroffenen Bereich zu bilden. Aktuelle Behandlungen eliminieren das Virus nicht vollständig; stattdessen zielen sie darauf ab, die Schwere und Häufigkeit der Symptome zu reduzieren oder die Läsionsbildung zu verhindern.