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Die Diagnose der Retinopathie der Frühgeborenen (ROP) wird durch eine umfassende Augenuntersuchung gestellt. Frühgeborene oder Säuglinge mit niedrigem Geburtsgewicht werden in der Regel etwa 28 Tage nach der Geburt von einem Neonatologen zur ophthalmologischen Untersuchung überwiesen. Während der ersten Untersuchung inspiziert ein Augenarzt die Netzhaut im hinteren Teil des Auges gründlich mit einem indirekten Ophthalmoskop. Die Häufigkeit der nachfolgenden Kontrolluntersuchungen richtet sich nach dem Vorhandensein und der Schwere der ROP-Befunde. Wenn keine Hochrisikoindikatoren für ROP festgestellt werden, wird das Kind alle zwei Wochen überwacht, bis die Netzhautvaskularisation abgeschlossen ist. Entwickeln sich jedoch Anzeichen einer ROP, wird je nach Schweregrad und Stadium der Erkrankung ein intensiverer Nachsorgeplan implementiert, der von wöchentlich bis alle 2-3 Tage reicht, wobei bei Bedarf eine sofortige Behandlung verabreicht wird.