Es gibt zwei Hauptmethoden zur Fixierung einer Knieprothese am Knochen.

Die erste Methode beinhaltet das Zementieren der Prothese am Knochen mittels eines speziellen Klebstoffs, bekannt als 'Knochenzement'. Bei der Anwendung erwärmt sich diese Substanz und härtet aus, wodurch eine starke Verbindung zwischen der Prothese und dem Knochen entsteht.

Die zweite Methode ist die 'zementfreie' oder 'Press-Fit'-Technik. Bei dieser Methode wird die Prothese direkt in den Knochen gepresst, mit dem Ziel des Knocheneinwachsens in die Implantatoberfläche. Die Langzeitergebnisse und die Zuverlässigkeit zementfreier Fixationsmethoden haben jedoch bisher nicht durchgängig die hohen Erfolgsraten der zementierten Methoden erreicht.